| Jahr: | 1979 |
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Tracks | |||||||||
1979 LP Elektra ELK 52 128 | |||||||||
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| 1. | African Blood | 8:39 | |||||||
| 2. | Fly With Me | 4:00 | |||||||
| 3. | It Ain't Easy | 5:40 | |||||||
| 4. | Ain't Gonna Feel | 8:38 | |||||||
| 5. | Reggae Fever | 3:22 | |||||||
| 6. | It's A Long Way To Reach Heaven | 4:15 | |||||||
| Singles - Austria Top 40 | Titel | Eintritt | Peak | Wochen |
|---|---|---|---|
| Love Machine | 15.08.1978 | 9 | 21 |
| Lovemachine '88 | 15.02.1988 | 30 | 2 |
| Back Home | 20.09.1992 | 30 | 1 |
| Alben - Austria Top 40 | Titel | Eintritt | Peak | Wochen |
| World Of Today | 15.09.1978 | 10 | 20 |
| Fly With Me | 15.05.1979 | 13 | 16 |
| Tha Max Is Gonna Kick Ya | 13.09.1992 | 37 | 2 |
| Best Of | 02.05.2008 | 34 | 4 |
Einer der Discohits des Jahres 1978 war mit Sicherheit Lovemachine von Supermax. Dabei war dieses Stück wie auch die dazu gehörene LP World Of Today zunächst ein echter Schläfer. Veröffentlicht Ende 1977 dauerte es fast ein halbes Jahr, bis sich beide Scheiben beim Publikum durchsetzen konnten. Kritiker winkten bei Supermax ab, war auf den Covern abgebildete Trio für sie nichts weiter als eine der vielen Discogruppen, die ihrer Meinung nach nur miese Musik machten. Wenn man sich die Musik von Supermax sehr oberflächlich anhörte, mochte das vielleicht stimmen. Hörte man aber mal genauer hin, dann stellte man fest, daß ihre Musik doch weit über dem hinausging, was in der Discoszene der Standart war. Der Grundrhythmus war der der Discomusic sicherlich sehr ähnlich, doch verstand es Supermax Macher Kurt Hauenstein geschickt, Elemente von Rock, Psychedelic und Soul darin zu verweben. Darüber hinaus hatte die Gruppe auch textlich einiges zu bieten, so etwa Kritisches in South-Africa Man (aus dem Debütalbum Dont Stop The Music von 1977 oder World Of Today aus dem gleichnamigen Album). Nach dem Erfolg von Lovemachine (kam in Deutschland bis auf Platz 4 der Singelcharts und hielt sich in den deutschen Singlecharts immerhin 29 Wochen, 12 davon in den Top 10) schien der Weg frei für Supertramp. Zumal sie 1979 mit Fly With Me ein richtig gutes Album nachlegten. Das in Deutschland (Hotline Studios) von dem bekannten deutschen Produzenten Peter Hauke (eher ein Spezialist für Rockmusik) produzierte Album dokumentiert die musikalische Weiterentwicklung der Gruppe. Das wird gleich im ersten Stück African Blood deutlich, ein langes, an Santanas Jingo angelehntes Stück. Neben rhytmischen Percussioneinlagen, donnernden Schlagezeug bietet das Stück zeitgemäße Synthesizerspritzer und die kurzen Panflötenklänge bieten eine besonders exotische Note. Ich glaube, wenn Carlos Santana mit seiner Band dieses Stück eingespielt hätte, wäre er mit Kritikerlob überhäuft worden. Fly With Me bietet den damals bekannten Supermax Sound mit einem satten Baß/Schlagzeug-Teppich, einer leichten, funkbetonten Rhytmusgitarre, teilweise schrille Keyboards und Kurt Hauensteins rockiger Gitarre. Richtig klasse ist das teilweise rockige It Aint Easy, eine perfekte Verbindung von Elementen der Discomusik und Pink Floyd. Als Singleauskopplung sollte das Stück seinerzeit den Erfolg von Lovemachine wiederholen, fiel beim Publikum aber weitesgehend durch. Die restlichen Titel Aint Gonna Feel, Its A Long Way To Reach Heaven und "Reggae Fever" sind solide Titel, die friedlich vor sich dahinplätschern und die ideale Musik für das Nachtprogramm im Radio sind. Im Großen und Ganzen ist Fly With Me ein sehr recht gutes Album. Wären allerdings "African Blood" und "It Ain't Easy" nicht drauf, wäre das Album allerdings kaum der Rede wert. Hier zeigt sich auch warum Supermax nur kurzfristig erfolgreich war: Ein, zwei maximal drei gute Stücke auf einem Album überstrahlen alles, den Rest kann man getrost vergessen. Zuletzt editiert: 04.07.2022 11:05 | |
...sehr gut... | |
Die Bezeichnung "Disco" ist bei Kurt Hauenstein genau so unangebracht wie Rock bei Tokio Hotel... Supermax kreirten einen eigenen Stil & Sound, der höchstens noch mit dem von Santana zu vergleichen ist..wie sang er doch so schön: "We are the jungle people"...! Zuletzt editiert: 10.08.2014 18:48 | |
Auch ein Spitzenalbum - wie World of Today. Grandioser Instrumenteneinsatz, der richtige Beat... | |
Mit 'It ain't easy' und 'African Blood' enthält dieses Album zwei recht gute Stücke, der Rest ist allenfalls Durchschnitt. Der oben genannte Vergleich zwischen Santana und Supermax ist doch wohl eher ein Witz als ernst gemeint. | |
durchschnittliche Bewertung: 5.33* persönliche Favoriten: - It ain't easy - It's a long Way to reach Heaven für mich sein bestes Album, alle Songs sind durchweg stark! Zuletzt editiert: 05.06.2011 10:16 | |
Ein richtig starkes Album, welches mit African Blood und It ain´t Easy zwei super Singleauskoppelungen enthält. Finde ich persönlich besser, wie das Album World of Today. Ist übrigens auf Vinyl auch schon sehr rar. Zuletzt editiert: 05.03.2022 13:27 |
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